Produktdetails
Jahr: 2012
Verlag: MIRA Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Seiten: 320
Handlung
"Sprach der Rabe: Stirb!"
New York: Ein Serienmörder hinterlässt bei seinen Opfern eine mysteriöse Botschaft. Genevieve O Brien ist besorgt: Hat er es auf die Mitglieder der Edgar-Allan-Poe-Gesellschaft abgesehen, die sich "Raben" nennen? Dann wäre auch ihre Mutter in höchster Gefahr. Genevieve engagiert den smarten Privatdetektiv Joe Connolly, ohne sich einzugestehen, dass sie noch etwas anderes von ihm will ...
Gemeinsam jagen sie den skrupellosen Killer, nicht ahnend, dass er jeden ihrer Schritte beobachtet. Da bekommt Joe auf einmal schreckliche Albträume und Hilfe von völlig unerwarteter Seite.
New York: Ein Serienmörder hinterlässt bei seinen Opfern eine mysteriöse Botschaft. Genevieve O Brien ist besorgt: Hat er es auf die Mitglieder der Edgar-Allan-Poe-Gesellschaft abgesehen, die sich "Raben" nennen? Dann wäre auch ihre Mutter in höchster Gefahr. Genevieve engagiert den smarten Privatdetektiv Joe Connolly, ohne sich einzugestehen, dass sie noch etwas anderes von ihm will ...
Gemeinsam jagen sie den skrupellosen Killer, nicht ahnend, dass er jeden ihrer Schritte beobachtet. Da bekommt Joe auf einmal schreckliche Albträume und Hilfe von völlig unerwarteter Seite.
Mein Eindruck
'Rabentot' hat alles, was eine klassische Kriminalgeschichte nach Poes
Manier ausmacht. Spannung und einen Hauch Übernatürlichkeit. Gepaart
wird diese Mischung noch mit einer Prise Erotik und fertig ist der Sud
aus der Heather Grahams paranormaler Thriller gekocht ist. Doch wer viel
Thrill erwartet, wird enttäuscht werden, denn der Schwerpunkt liegt
hier weitaus mehr auf klassischer Ermittlungsarbeit eines
Privatdetektivs statt knallharter Schauer und Schrecken. Oft hat man das
Gefühl, dass die Autorin versucht hat dem Erfinder der
Detektivgeschichte gerecht zu werden, um dadurch die Grundthematik rund
um Edgar Allan Poe zu verfestigen. Auch der Umgang mit Geistern und dem
Paranormalen findet damit seinen Platz und fügt sich in die gesamte
Handlung ein.
Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven. Es wird die Sicht von Joe eingenommen, dem selbstbewussten Ermittler, der einen Beschützerinstinkt gegenüber Genevieve hat und ein ruhiger, aber gleichzeitig bodenständiger Mann ist, dessen letzte Liebe bei einem Fall gestorben ist. Ein stereotyper Ermittler, der trotz allem nicht gefühlskalt ist, durchaus Schwächen hat und von seiner Struktur dem Bild des klassischen Privatdetektivs gerecht wird. Die andere Sicht ist die von Genevieve, einer starken Persönlichkeit und Frau, die ihr Trauma einer Entführung überwunden hat und keine Hilfe braucht, aber doch in ihrem Inneren verletzlich ist, auch wenn sie es nicht zeigen will.
Alles klare Figuren und typische Profile für einen Kriminalroman, die sich aber durch ein Detail unterscheiden: Sie können die Toten hören und hierin liegt das Interessante des Thrillers. Die Komponente mit dem Paranormalen, welche gleichzeitig auf einer emotionalen, ehrfürchtigen wie auch mit Angst betrachteten Ebene ist, macht den Roman lesenswert und den Fall interessant. Oft kann nur mit Hilfe dieser übersinnlichen Fähigkeiten die Ermittlung vorangetrieben werden, obwohl die Charaktere selbst nicht wahrhaben wollen, dass so etwas überhaupt möglich ist. Dabei wird keineswegs zu viel auf die Thematik eingegangen, so dass dem Leser Freiraum für seine eigene Gedankenwelt rund um das Paranormale in der Welt bleibt. Man bekommt keine speziellen Vorstellungen aufgedrückt, sondern nur die, die man auch in Poes Werken wiederfinden würde.
Der Schreibstil von Heather Graham ist nüchtern, nicht zu ausschmückend, aber durchaus emotional gestaltet, so dass auch die leicht erotischen Szenen angenehm und unterhaltsam gelesen werden können, ohne in zu viel Kitsch auszuarten und Klischees zu bedienen.
Die Handlung hingegen hat manchmal ihre Längen und man wünscht sich, dass sie endlich vorankommt und nicht ständig auf der Stelle tritt, obwohl dieses Gefühl oft aus eigener Ratlosigkeit über einen Verdächtigen resultiert. Schlussendlich mündet sie in einer Auflösung, die einen überrascht und in seiner Form nicht vorhersehbar ist. So wird der Thriller auf die ein oder andere Art - durch seine Motive - wiederum dem klassischen Detektivroman gerecht.
Besonders interessant ist wie auf Edgar Allen Poe und sein Leben eingegangen wird. Es liest sich wie eine Hommage an den Schriftsteller und Erfinder der Kriminalgeschichte, so dass man auch etwas vom Leben des renommierten Autors und seinen Geschichten mitnimmt.
Fazit
'Rabentot' erinnert an klassische Detektivromane à la Sherlock Holmes und hebt sich doch mit seiner Übernatürlichkeit und dem paranormalen Momenten ab. Insgesamt eine kleine Hommage an den Erfinder der Kriminalgeschichte Edgar Allan Poe und ein durchaus spannender, ruhiger und leicht erotischer Thriller von Heather Graham.
Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven. Es wird die Sicht von Joe eingenommen, dem selbstbewussten Ermittler, der einen Beschützerinstinkt gegenüber Genevieve hat und ein ruhiger, aber gleichzeitig bodenständiger Mann ist, dessen letzte Liebe bei einem Fall gestorben ist. Ein stereotyper Ermittler, der trotz allem nicht gefühlskalt ist, durchaus Schwächen hat und von seiner Struktur dem Bild des klassischen Privatdetektivs gerecht wird. Die andere Sicht ist die von Genevieve, einer starken Persönlichkeit und Frau, die ihr Trauma einer Entführung überwunden hat und keine Hilfe braucht, aber doch in ihrem Inneren verletzlich ist, auch wenn sie es nicht zeigen will.
Alles klare Figuren und typische Profile für einen Kriminalroman, die sich aber durch ein Detail unterscheiden: Sie können die Toten hören und hierin liegt das Interessante des Thrillers. Die Komponente mit dem Paranormalen, welche gleichzeitig auf einer emotionalen, ehrfürchtigen wie auch mit Angst betrachteten Ebene ist, macht den Roman lesenswert und den Fall interessant. Oft kann nur mit Hilfe dieser übersinnlichen Fähigkeiten die Ermittlung vorangetrieben werden, obwohl die Charaktere selbst nicht wahrhaben wollen, dass so etwas überhaupt möglich ist. Dabei wird keineswegs zu viel auf die Thematik eingegangen, so dass dem Leser Freiraum für seine eigene Gedankenwelt rund um das Paranormale in der Welt bleibt. Man bekommt keine speziellen Vorstellungen aufgedrückt, sondern nur die, die man auch in Poes Werken wiederfinden würde.
Der Schreibstil von Heather Graham ist nüchtern, nicht zu ausschmückend, aber durchaus emotional gestaltet, so dass auch die leicht erotischen Szenen angenehm und unterhaltsam gelesen werden können, ohne in zu viel Kitsch auszuarten und Klischees zu bedienen.
Die Handlung hingegen hat manchmal ihre Längen und man wünscht sich, dass sie endlich vorankommt und nicht ständig auf der Stelle tritt, obwohl dieses Gefühl oft aus eigener Ratlosigkeit über einen Verdächtigen resultiert. Schlussendlich mündet sie in einer Auflösung, die einen überrascht und in seiner Form nicht vorhersehbar ist. So wird der Thriller auf die ein oder andere Art - durch seine Motive - wiederum dem klassischen Detektivroman gerecht.
Besonders interessant ist wie auf Edgar Allen Poe und sein Leben eingegangen wird. Es liest sich wie eine Hommage an den Schriftsteller und Erfinder der Kriminalgeschichte, so dass man auch etwas vom Leben des renommierten Autors und seinen Geschichten mitnimmt.
Fazit
'Rabentot' erinnert an klassische Detektivromane à la Sherlock Holmes und hebt sich doch mit seiner Übernatürlichkeit und dem paranormalen Momenten ab. Insgesamt eine kleine Hommage an den Erfinder der Kriminalgeschichte Edgar Allan Poe und ein durchaus spannender, ruhiger und leicht erotischer Thriller von Heather Graham.

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